TanzMedia AG unter dem Motto V.I.P. together

in Kooperation mit der Hochschule Mannheim für Sozialwesen

TANZEN mit einfachen MEDIENTRICKS für die jüngsten Kinder (5.+6. Klasse) der IGS Wachenheim/Deidesheim. Im dritten Jahr der erfolgreichen Kooperation an der integrierten Gesamtschule konzipierten die Projektleiterin Katja Batzler und die Sportlehrerin Tonia Hager ein Projekt für das Forschungsfeld der Mannheimer Hochschullehrerin Susanne Lang: Die individuelle Entwicklung der einzelnen Kinder in Bezug zur Projektgruppe beobachten nach Kriterien des kreativen Tanzens nach Rudolf Laban und mit Einsatz von Videotanztechniken aus der Projektreihe TanzMedia. Das Motto „V.I.P. together“ soll den jungen Teilnehmer/innen vermitteln, dass viel Wert auf die Entwicklung ihrer Stärken und die Teamarbeit gelegt wird. Jeder ist wichtig und ein „V.I.P.“, aber mehr Spaß und Erfolg hat man mit der Gruppe zusammen. Es wird keine Einteilung in Medienkids und Tanzkids geben, sondern alle tanzen und produzieren gemeinsam mehrere kurze Tanzfilme mit einfachen Medientricks wie z.B. der bewegte Stopptrickfilm „Trickydance“ aus dem Schuljahr 2008/09. Begleitet wird diese AG von Studenten der Hochschule Mannheim und Prof. Lang. In der zweiten Stunde widmeten sich die kleinen „TanzMedianer“ ausschließlich Kooperationsspielen und schafften die Gruppe von 13 Kindern auf nur drei Stühle zu stellen – V.I.P. together macht eine Menge Spaß!

Diese AG testete ganzheitliche Methoden für Projekte in inklusiven Settings: Ein Kind mit Down-Syndrom und ein Kind mit Förderbedarf Lernen profitierten stark davon und lieferten wichtige Impulse für spätere Methoden der Projektreihe mobil+stark - Medienbildung inklusiv.

TanzMedia „Der erste Eindruck“ in der Schloss-Schule Oggersheim

Eintägiges Projekt innerhalb des Medienprojektes an der Ganztagsschule mit Förderschwerpunkt Lernen

TanzMedia von medien+bildung.com verbindet aktive Medienarbeit mit kreativem Tanz. TanzMedia stärkt die Persönlichkeit und vermittelt kreative Medienkompetenz. Videotanz schult die Selbst- und Fremdwahrnehmung und kann sehr gut zur Verbesserung von Präsenz und Körperbewusstsein eingesetzt werden. Beim TanzMedia-Projekt „Der erste Eindruck“ in der Schloss-Schule sollen Schüler/innen erleben, wie sie sich in Bewerbungsgesprächen besser präsentieren können. Ziel des Projektes ist, das Auftreten, und Selbstbewusstsein der Teilnehmer/innen zu stärken: Schlüsselkompetenzen für ihr späteres Berufsleben erwerben. Teilnehmer/innen sind Schüler der 7. Klasse der Video AG und Schüler aus der 8. Klasse (Betriebspraktikum). In Vorübungen zu den Themen Teamarbeit, Kamerahandhabung und Körpersprache lernen werden die Teilnehmer auf den langen Kurstag vorbereitet. Im TanzMedia Kurstag dreht sich dann alles um „den ersten Eindruck“ – Die Jugendlichen können z.B. ausprobieren, welche Begrüßungsformen es gibt oder welche Bewegungen man zu den Silben seines eigenen Namens tanzen kann. Im Team gestalten sie dann gemeinsam eine kleine Performance für die Kamera. Bei der TanzMedia Methode „Bewegte Bildgestaltung/ Bildebenentanz“ filmt eine feste Kamera die Tänzer. Die Tänzer sehen dann ihr Abbild auf der gegenüberliegenden Leinwand. Die Teilnehmer können dann entdecken welche Bewegungen im virtuellen Tanzraum wirken und welche Gestaltungsmöglichkeiten der Bildraum fordert. Das unmittelbare Videofeedback schult für ein realistisches Selbstkonzept – ein Schlüssel für die Berufswahl. Die Projektzeit läuft über 8 Wochen. Im Anschluss an diese erste Phase könnte man dann mehr in die Themen Bewerbungsgespräche und Berufsfindung einsteigen. Zu Gast im Pilotprojekt wird Prof. Dr. Franz Josef Röll sein, um der Projektleitung eine wissenschaftliche Beratung für die Entwicklung diesen neuen Konzeptes mit zu geben.

TanzMedia AG an der IGS Wachenheim-Deidesheim

TanzMedia ist innerhalb der Ganztagsschule im Nachmittagsunterricht der Integrierten Gesamtschule Wachenheim/ Deidesheim fest integriert. Die Sportlehrerin Tonja Hager besuchte 2008 die TanzMedia-Basisfortbildung und arbeitet seit 2009 als Multiplikatorin. Zusammen mit der Medienpädagogin Katja Batzler entwickelt sie im wöchentlichen Nachmittagsunterricht neue Methoden für TanzMedia. Batzler ist seit 2008/09 an der IGS Wachenheim/Deidesheim im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Bildungsministerium tätig.

Die Lernwerkstatt Ganztagsschule hat viele Facetten: Medienkompetenz, ästhetische Bildung, Teamarbeit, Kooperation mit außerschulischen Partnern: Im letzten Schuljahr konnte das Stopptrickverfahren für Trickfilme in einen bewegten Stopptrick „umgewandelt“ werden. Mit Schüler/innen der fünften Klasse entstanden Kurzfilme unter dem Motto „Trickydance“. In diesem Schuljahr wird das Thema Großstadt mit Videotanz-Methoden (Bildebenentanz und Experimente mit dem Greenscreen-Verfahren) umgesetzt. Impressionen davon sind auf der Homepage der Schule zu sehen.

Die Premiere wird im Juni 2010 stattfinden. Außerdem nehmen die kleinen Videotänzer/innen wieder am Kurzfilmwettbewerb Girls go Movie statt. Unter dem Motto „Fettes Leben“ denkt sich die Truppe gerade eine bewegte Geschichte rund ums Thema „Großstadt oder Dorf?“ aus.

TanzMedia beim Kongreß "Vor allem Kultur"

Im Juli 2009 fand im Neuen Schloss in Stuttgart ein Kongress über und mit Kulturelle Bildung statt. TanzMedia war mit von der Partie und gestaltete die Pausenzeit im Treppengang des Weißen Saals. Ein Projektbericht von Ann-Kathrin Trunz, TanzMedia Multiplikatorin und Projektleitung vor Ort.

Im Rahmen des Kulturkongresses „Vor allem Kultur!“ führt die Gruppe von vier Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen a.N. – Seline Sander, Anna-Lena Frank, Katharina Erndt und Debora Preuß – eine selbstproduzierte Choreografie mit der Videokamera vor. Mit der Hilfe der Deckenkamera (Topshot) werden hierbei gekippte Perspektiven und tänzerische Bewegungen in ungewöhnlichen Körperlagen dargestellt und im Treppenaufgang zum Weißen Saal projiziert. Aus verschiedenen Impulsen zur Thematik Kreativität entwickelten die Schülerinnen unterschiedliche getanzte Bilder. Diese verkörpern Symbole wie z.B. Fraktale (Chaosmuster), die Entwicklung des Chaos zur Schönheit oder Formlosigkeit zur Struktur. Durch das Anregen der Phantasie sowie dem künstlerischen Gestaltungsprozess, konnten die Jugendlichen gemeinsam sinnbildliche Lösungswege finden und lernen Hindernisse kreativ zu überwinden. Die Projektgruppe wurde gemeinsam mit Christine Zinn geleitet (Medienpädagogin bei medien+bildung.com).

Schulübergreifendes TanzMedia Projekt in Edenkoben

Schüler/innen aus drei Schulen produzieren einen Tanzfilm zum Thema: „Pause bewegt!“

Schüler aus der Paul-Gillet-Schule, der Realschule und des Gymnasiums Edenkoben produzierten gemeinsam ein Tanzvideo zum Thema „Pause bewegt!“. Unter dem Motto „Have a break, have a dance-cut“ setzten die TanzMedia-Projektleiterinnen Katja Batzler (medien+bildung.com) und Nadja Winterstein mit den Schülern ihre Pausenerlebnisse zunächst in tänzerische Bewegungen um. Im nächsten Schritt wurden die „moves“ dann für die Kamera in Szene gesetzt bzw. mit mobiler Kamera begleitet und gefilmt (physical cinema). Ein Schuljahr lang hatten die Schüler/innen Zeit und präsentierten ihre Ergebnisse und Performance am 27.06.09 im Kurpfalzsaal in Edenkoben.

Im ersten Halbjahr lernte die „Videogruppe“ die Videotechnik kennen, befragte ihre Mitschüler zu ihren Pausenerlebnissen und produzierte den ersten Trailer. Drei Grundthemen: Ausruhen, Streiten und Tanzen kristallisierten sich heraus. Für die Projektzeit Januar bis März 2009 stieß die Tänzergruppe dazu. Schritt für Schritt lernten die Kinder, wie die beiden Medien sich verbinden, wobei etwas völlig Neues entsteht. Der Tanz wird nicht einfach nur abgefilmt wie auf einer Bühne, sondern Tänzer, Regie und Kameraleute entwickeln zusammen eine getanzte Kamerachoreografie. So wurden wichtige persönliche und soziale Lernprozesse angestoßen, wenn die Teams loszogen, um selbständig ihren Teil des Tanzfilms gestalten. Die abwechslungsreiche Bühnenshow war ein voller Erfolg. Über 200 Gäste verfolgten begeistert die Präsentation mit Live-Kamera-Effekten, Tanzperformance, Filmpremiere und unterhaltsamen Einblicken in die Projektzeit.