Ziele und Stärken von TanzMedia

  • TanzMedia Projekte und Fortbildungen vermitteln kreative Medienkompetenz und stärken die Persönlichkeit!
  • Bieten innovative Methoden zur Kreativitätsschulung
  • sind crossmedial
  • Haben einen nachhaltigen Effekt durch körperliches Begreifen von Bildgestaltung und medialen Produktionsgesetzen
  • Integrieren Menschen mit Sprachproblemen durch nonverbale Kommunikation und fördern soziales Lernen durch Projektarbeit,
  • öffnen schulische und andere pädagogische Einrichtungen durch externe Referent/innen – medien+bildung.com berät bei der Projektplanung,
  • vermitteln prozessorientiertes Lernen mit Medien und stärken glaubhafte Bewegungen,
  • führen auf attraktive Art an ein realistisches Selbstkonzept heran und schulen die Selbst- und Fremdwahrnehmung,
  • fördern die emotionale Entwicklung und ein gesundes Körperbewusstsein, denn: Tanzen kann jeder!
  • Ermöglichen interdisziplinäre Ansätze für die Zusammenarbeit von Unterrichtsfächern z.B. Kunst, Sport, Deutsch.

Methoden und Arbeitsweisen bei TanzMedia

  • Verbindung von aktiver Medienarbeit und kreativem Tanz
  • Prozessorientiertes Lernen in fehlerfreundlicher und wertschätzender Atmosphäre
  • Kleingruppenarbeit (Großgruppen wie Schulklassen werden in Kleingruppen geteilt, innerhalb jeder Kleingruppe erfolgt dann eine individuelle Arbeitsteilung)
  • Körperarbeit, Tanzimprovisationen, Partnerarbeit, Gruppenarbeit für Choreografien
  • Lösungs- und ressourcenorientierte Projektarbeit mit dem Anspruch auf künstlerische Aufführungsqualität des Endproduktes für die Vermittlung von Ernstcharakter (Learning by Doing)
  • Schulung von differenzierter Wahrnehmung durch Wahrnehmungsübungen, Körperwahrnehmung vor und mit der Kamera, Analyse von Filmausschnitten für Verständnis von Bildsprache und Wirkung von Bildern. Konfrontation mit Eigenem und Fremden/ Virtualität und Realität. Stärkung eines realistischen Selbstkonzeptes
  • Themenzentrierte Projektarbeit, Künstlerische Arbeiten zu einem Thema (Lehrplanthema; Lebensweltthema, Themen aus Literatur/ Theater etc.)
  • Methoden zur altersgerechten Vermittlung von Videotanztechniken
  • Videofeedback zur Schulung von Kritikfähigkeit, Bezugnahme zu aktuellen Medieninhalten zur Sensibilisierung kritischer Medienkompetenz

Beispielhafter Ablauf einer TanzMedia-Einheit

In TanzMedia Projekten wie in den Fortbildungen arbeiten die Tanz- und Medienpädagogen/innen Hand in Hand. Folgende Auflistung gibt einen Einblick zur herkömmlichen Einführung in die Kunstform Videotanz. Die Übungen und Experimentierfelder wechseln sich ab. Ziel ist zunächst alle Teilnehmer/innen sich  in den beiden Kunstbereichenausprobieren zu lassen. Manchmal erfordert ein Projekt jedoch eine vorzeitige Differenzierung. Je nach Zielgruppe und Rahmenbedingungen passen die Referenten/innen flexibel ihr Konzept an.

  1. Tanzzeit zum Kennenlernen, Erkennen der Vorkenntnisse, Aufbau von Gruppengefühl, Anreicherung mit Bewegungsmaterial im realen Tanzraum für den virtuellen Tanzraum. Für den Bildebenentanz sind ganz besondere Bewegungsqualitäten wichtig zu erleben, diese werden vermittelt, damit die Teilnehmer mit einem „Koffer voller Bewegungsmöglichkeiten“ vor die Kamera treten können. Der reale Tanzraum wird erobert.
  2. Videotanzzeit: Kennenlernen der virtuellen Tanzräume je nach Medientechnik sind das die Deckenkamera, die Bildebenen oder die tanzende Kamera. Die Kunst der Kombinatorik wird wichtig zu erlernen. Weiterhin kristallisieren sich oft richtige Technikexperten heraus, die zur technischen Produktion herangezogen werden.
  3. Tanzimprovisation im virtuellen Tanzraum mit vorstruktuierten Aufgaben je nach Kompetenzen der Teilnehmer/innen
  4. Reflexion und Auswertung der ersten Aufnahmen
  5. Von der Improvisation zur Gestaltung: Eine Gestaltungsaufgabe und die Rahmenbedingungen werden gemeinsam festgelegt wie z.B. Gruppengröße, Thema oder Filmlocation
  6. Produktion: In selbständiger Kleingruppenarbeit erarbeiten die Teilnehmer/innen ihre Beiträge, arbeiten an einer Performance oder produzieren ihren Tanzfilm
  7. Aufführung mit Anspruch: Jede Gestaltungsaufgabe wird präsentiert für den nötigen Ernstcharakter zu garantieren.