Schwerpunkt: Berufsorientierung

Medienbildungs-Angebote zur vertieften Berufsorientierung

medien+bildung.com ist seit August 2013 AZAV-zertifiziert und damit als Anbieter berufsorientierender Medienbildungsmaßnahmen für Schulen in Rheinland-Pfalz zugelassen. Durch speziell konzipierte Angebote tragen wir mit gezieltem Einsatz digitaler Medien dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sich durch eine frühzeitige Berufsorientierung und Eignungsfeststellung intensiver als bisher mit dem Berufswahlprozess auseinandersetzen. Die Teilnehmer/innen gestalten in Gruppenarbeit unterschiedliche Medien (Video, Radio, Foto, Comic, Web 2.0 u. A.). Durch projektorientierte praktische Arbeitsphasen trainieren wir Schlüsselkompetenzen wie Medienkritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Bei der bedarfsgerechten Planung von Projekttagen schöpfen wir aus einem großen Fundus medienbasierter Methoden, die besonders für die Vor- und Nachbereitungsphase im Rahmen des Förderprogrammes „Praxistag“ an Schulen in Rheinland-Pfalz geeignet sind und sich in der Praxis bewährt haben. Die folgenden Module sind Beispiele aus unserem Repertoire und können in Absprache unterschiedlich kombiniert werden:

www.praxismeister.de – ePortfolio zur Berufsorientierung

An Schulen in Rheinland-Pfalz, die zur Berufsreife führen, ist ein Berufswahlportfolio obligatorisch. Ergänzt man die Sammlungen in analogen Ordnern durch eine digitale Onlineplattform – sogenannte ePortfolios – ergeben sich weitere didaktische Möglichkeiten. Als Alternative zum textlastigen Analog-Portfolio können die Lernenden ihren Berufswahlprozess auch in Form von Fotostories, Interviews am Arbeitsplatz, Erklärvideos uvm. dokumentieren. Schulen, die bereits mit der Moodle-Plattform des Landes arbeiten, können ihre „elektronischen Klassenzimmer“ hervorragend auch für ePortfolios nutzen. Darüber hinaus stellt medien+bildung.com die ePortfolio-Plattform www.praxismeister.de zur Verfügung, die auf dem Open Source System Mahara basiert.

Pimp your Future

„Pimp your future“ nennt medien+bildung.com seine Seminare zur Bewerbungsvorbereitung. Unter dem Motto „Durch die Augen der Anderen“ bekommen die Schüler/innen über diverse Lernstationen hinweg konkrete Handlungshilfen. Angeleitet durch die Medienpädagogen/innen bekommen sie Tipps und Anregungen für ihre zukünftige Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Dies geschieht durch den Einsatz von Video und Elementen aus dem Assessment Center. Am Ende steht ein simuliertes Bewerbungsgespräch vor der Videokamera.

check the web - Berufseinstieg

„check the web“ ist ein preisgekröntes Konzept zum Thema „Jugendmedienschutz im Internet“ mit hohem Aktivierungspotential auf Seiten der Lernenden, angepasst auf das Thema Berufsorientierung. Die Schüler/innen überprüfen ihre Profile in sozialen Netzwerken und sonstige „Spuren“ im Netz und entscheiden, ob ihr „digitales Ich“ den Kriterien entspricht, nach denen sie sich potentiellen Arbeitgebern präsentieren möchten.

Job-Radio

Schüler/innen produzieren eine Radiosendung, in der sie über ihre Erfahrungen bei der Berufswahl berichten. In der Vorbereitungsphase entstehen Beiträge zu dem Such- und Entscheidungsfindungsprozess oder Portraits außergewöhnlicher oder besonders beliebter Tätigkeitsfelder. In der Nachbereitungsphase können konkrete Erfahrungen aus den Praktika geschildert und getroffene Entscheidungen begründet und reflektiert werden. Auf der Schülerradio-Plattform www.edura.fm wird die Sendung im Netz gesendet.

„Ich bin ich“ – Selbstpräsentation mit Fotos

Die Schüler/innen erhalten die Aufgabe sich in Kleingruppen möglichst von ihrer „Schokoladenseite“ vor der Fotokamera zu präsentieren. Der Prozess der Fotogestaltung und die anschließende Auswertung schult Körperwahrnehmung, Körperhaltung, Gestik und Mimik. In der Variante „Ich als Star/mein Held“ erhalten die Teilnehmer/innen die Aufgabe sich in Kleingruppen als selbst erwählte Stars/Helden vor der Fotokamera zu präsentieren.

Kontakt:
Christian Kleinhanß – Pädagogischer Leiter
Mail: kleinhanss@medienundbildung.com
Tel.: 0621 – 52 02 282
Handy: 0176 – 64 60 57 67

MyClip - Medienkompetenz für Jugendliche

Vor allem für Kinder und Jugendliche ist die Faszination und Anziehungskraft der neuen Medien besonders groß und reizvoll. Ihre vielfältigen Möglichkeiten - aber auch Risiken - erfordern Medienkompetenz als gesellschaftliche Schlüsselqualifikation.

Das Projekt MyClip macht die Auseinandersetzung mit jugendlichen Medienkonsumgewohnheiten zum Gegenstand von Unterricht. Jugendliche auf Identitätssuche finden ihre Anregungen überwiegend in und über die Medien. Das Handy, der Computer und das Internet haben in den letzten Jahren einen enormen Stellenwert erlangt.

Ausgangspunkt sind die Erfahrungen, Neigungen und Interessen der Jugendlichen. Die Wahl der Themen wird von den Jugendlichen aktiv mitgestaltet, das heißt, es werden lebensnahe Inhalte „mit in die Schule gebracht", thematisiert und in praktischer Medienarbeit umgesetzt. So werden aktuelle, jugendkulturelle Themenbereiche aufgegriffen, die im regulären Schulleben noch keine große Beachtung finden, jedoch im Alltag der Jugendlichen eine wesentliche Rolle spielen.

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"Pimp your future" - Seminare zur Bewerbungsvorbereitung

Unter der Anleitung der Medienpädagogen bekommen die Schüler/innen in 2 Tagen konkrete Tipps und Anregungen für ihre zukünftige Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Dies gescheiht durch den Einsatz von Video und Elementen aus dem Assessment Center. Am Ende steht ein simuliertes Bewerbungsgespräch vor der Videokamera. Der Weg dorthin wird durch viele abwechslungsreiche Übungen begleitet. Dabei werden für die Schüler folgende Fragen abgearbeitet:

  • Wie telefoniere ich richtig?
  • Wie stelle ich mich richtig vor?
  • Was ziehe ich zu einem Bewerbungsgespräch an?
  • Warum sind Teamplayer wichtig?
  • Was sind meine Stärken und Fähigkeiten?

Gerade die Frage nach den eigenen Stärken und Fähigkeiten ist für die Schüler/innen nicht einfach zu beantworten, deshalb bedienen sich die Medienpädagogen eines kleinen „Tricks“: Die Schüler/innen benennen ihre Stärken nicht selbst, sondern ihre Mitschüler/innen tun das für sie. Hierdurch bekommt jeder Schüler sein „Stärkenvideo“. So meinte die Teilnehmerin Sarah begeistert danach: „Toll, mal die eigenen Stärken durch die Augen der anderen zu sehen!“

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