Kinderzukunftsdiplom 2010: Foto-Art am 18. + 25. Juni 2010

Alle Kinder die am Zeichnen und Fotografieren gleichermaßen interessiert sind, waren zum Foto-Art-Workshop im Rahmen des Kinderzukunftsdiploms ins Haus der Medienbildung eingeladen.

Ziel dieses Workshops war es, Fotografie und Zeichnung miteinander zu verbinden und so eine ganz neue Bildkomposition zu schaffen. Alles, was es dazu braucht, ist ein großes weißes Blatt Papier, ein dicker schwarzer Stift und eine gute Idee. Welche Szene soll es sein, vor der man sich fotografieren lassen möchte? Sollen Denk- oder Sprechblasen zum Einsatz kommen? Nachdem die Kinder einige Beispielfotos betrachtet haben, gingen sie diesen Fragen nach und entwarfen ihre eigene Szenerie. Zuerst wurden die Hintergründe gemalt. Dann stellten sich ein oder zwei Kinder davor und wurden fotografiert.

Hierbei braucht man natürlich ein klein wenig schauspielerisches Talent, damit Pose und Gesichtsausdruck auch wirklich zum Gesamtbild passen und glaubwürdig rüberkommen. Das Ganze wird abfotografiert und kann dann noch digital nachbearbeitet werden. So können grell-bunte oder aber schwarz-weiße Fotos entstehen. Oder vielleicht ist man selbst am Schluss nur noch eine Bleistiftzeichnung? Vieles ist denkbar und gerade bei der Nachbearbeitung tobten sich die Teilnehmer/innen so richtig aus!

Kinderzukunftsdiplom 2010: Workshop "Handy Storytelling"

Am 27. August hieß es im Haus der Medienbildung: Handys raus, wir erzählen eine Geschichte! Was man dafür braucht? Motivierte Kinder, die nur so vor Ideen sprudeln und ein Handy, das mit den Funktionen Foto, Video und Aufnahmegerät ausgestattet ist.

Zuerst stellten sich die Kinder gegenseitig vor, klärten, welche Erwartungen sie an die nächsten drei Stunden haben und was sie sich überhaupt unter Handy-Storytelling vorstellen. Dann ging es auch schon los. Gearbeitet wurde in zwei Vierergruppen. Schnell stellte sich heraus, dass für das Handy-Storytelling nicht jedes Kind ein eigenes Handy benötigt und alleine vor sich hinarbeitet, sondern dass es - wie beim Film drehen - darum geht, gemeinsam im Team etwas auf die Beine zu stellen. Das Besondere am Handy-Storytelling ist, dass man sich nicht entscheiden muss, ob man eine Foto-Story, einen Kurzfilm oder ein Hörspiel produzieren will, sondern dass die einzelnen Szenen abwechselnd als Foto, Videoclip oder Audioaufnahme produziert werden und man alle Funktionen in einem einzigen kleinen Gerät vereint hat. Dass die Qualität der Videoclips dabei vielleicht nicht so gut ist wie mit einer professionellen Videokamera spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Doch das Schwerste kommt gleich zu Beginn: Um was soll es in der Geschichte überhaupt gehen? Welche Charaktere gibt es und was soll ihnen passieren? Welche Requisiten und Drehorte braucht man? Nach langem Hin und Her wird einfach angefangen. Ein Foto hier, eine Videoaufnahme da und dann noch was einsprechen, wieder ein Foto, noch ein Videoclip und wieder ein Foto zum Abschluss. So oder so ähnlich sahen am Ende die Zusammenstellungen aus. Alle Szenen wurden im Schnittprogramm hintereinander gehängt und fertig ist die Handy-Geschichte. Beide Gruppen beschäftigten sich in ihren Minigeschichten mit gemeinen Dieben und unerschrockenen Helfern. Die kompletten Filme sind unter www.medien-bilden.de zu finden.