LudWIKIshafen - ein Projekt im Rahmen von STÄRKEN vor Ort

Das aus EU-Mitteln kofinanzierte Programm STÄRKEN vor Ort startete in Ludwigshafen im Frühjahr 2009 - medien+bildung.com beteiligt sich mit 3 Projekten unter dem Titel "LudWIKIshafen".

Mit den Starterkonferenzen Ende April und Anfang Mai 2009 ist das Programm STÄRKEN vor Ort, das aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert wird, in den Ludwigshafener "Soziale Stadt"-Gebieten Westend, Oggersheim West und West gestartet. Das Programm hat das Ziel, Jugendliche mit niedrigem oder gar keinem Bildungsabschluss - und hier insbesondere auch Mädchen - sowie Frauen bei der Qualifizierung für den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Bundesweit wurden 264 Fördergebiete in 213 Kommunen und Landkreisen für die Teilnahme an dem Programm ausgewählt. Bei der Umsetzung setzt das Programm auf "Mikroprojekte". Gemäß dem Namen "STÄRKEN vor Ort" können Träger von Mikroprojekten unter anderem lokale Initiativen, Organisationen oder Einzelpersonen sein. Die Idee hierbei ist die, dass Personen ‘vor Ort’ wissen, wo Problem­lagen bestehen und daher auch genau erkennen, mit welchen Mitteln in Projekten mögliche Erfolge zu erzielen sind".

medien+bildung.com hat in den 3 Stadtteilen West, Westend und Oggersheim-West bewährte und neue Kooperationspartner angesprochen und den Zuspruch der Begleitausschüsse für das Konzept "LudWIKIshafen" bekommen. Die Projekte starteten nach den Sommerferien 2009. Partner sind

  • in Oggersheim-West: die Adolf-Diesterweg-Hauptschule, die Integrierte Gesamtschule Ernst Bloch und die Schlossschule,
  • in West: die Anne-Frank-Realschule und die Schule an der Blies,
  • im Westend: die Berufsbildende Schule für Hauswirtschaft und Sozialpädagogik und die Wittelsbach-Hauptschule.

Dieses Projekt ist durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), den europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union und die Stadt Ludwigshafen am Rhein gefördert.

Das Programm STÄRKEN vor Ort des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die soziale, schulische und berufliche Integration von benachteiligten jungen Menschen und Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben. Im Rahmen eines lokalen Aktionsplans und mit Hilfe von niedrigschwelligen und wohnortnahen Mikroprojekten sollen junge Menschen aufgesucht, sozial stabilisiert und motiviert und Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben sozial und beruflich besser integriert werden.