Klappe und - Action!

Mit dem Handy Clips und Kurzfilme drehen

In viele Handys sind kleine Videokameras eingebaut, die sehr einfach zu bedienen sind. Man kann damit mehr machen als nur Blödsinn zu filmen: Die Produktion von Kurzfilmen mit dem Handy ist eine Kunst für sich, es gibt sogar schon einen eigenen Wettbewerb!

Aufgabe: Dreht einen Handy-Kurzfilm! Überlegt euch dazu eine Handlung (vielleicht könnt ihr dafür einen Unterrichtsinhalt aufgreifen?), schreibt ein Drehbuch und verteilt die Rollen (Schauspieler/innen, Kamera, Regie).

Nehmt euch dann Zeit, die einzelnen Szenen an verschiedenen Schauplätzen zu drehen. Achtet beim Dreh aber darauf, dass gute Aufnahmen entstehen: sprecht laut und deutlich, verwackelt das Bild nicht zu sehr und passt auf, dass die Schauspieler gut zu sehen sind!

Die Aufnahmen werden automatisch auf dem Handy gespeichert und müssen nun per Datenkabel, Bluetooth, Speicherkarte o.ä. auf einen Computer übertragen werden.

Um die Filmdateien am Computer ansehen zu können müsst ihr sie möglicherweise konvertieren (z.B. bei www.media-convert.com oder mithilfe der Freeware „Koyote“, erhältlich unter http://koyote-free-video-converter.softonic.de).

Bei Bedarf könnt ihr die Aufnahmen nachbearbeiten, beispielsweise mit dem Programm „Windows Movie Maker“ oder mit „Cinerella“ für Linux: Ihr könnt die Aufnahmen schneiden, mit Effekten versehen, Titel & Abspann hinzufügen u. v. m.
Den fertigen Film könnt ihr dann eurer Klasse zeigen, im Internet veröffentlichen oder ihn zurück aufs Handy kopieren und so euren Freunden zeigen.

Ideen zum Weitermachen:

  • Stadtimpressionen: Nehmt bei einem Stadtspaziergang eure Lieblingsplätze, Sehenswertes und auch Merkwürdigkeiten auf.
  • Schulportrait: Dreht einen Clip über alle wichtigen Orte und Personen eurer Schule.
  • Passanten-Interviews: Startet eine Umfrage in der Fußgängerzone und zeigt die Interviews anschließend eurer Klasse.
  • Video-Praktikumsbericht: Auch euren Bericht vom Betriebspraktikum könnt Ihr mit einem Handyvideo interessanter machen (natürlich nur, wenn der Praktikumsbetrieb einverstanden ist).

Übrigens: Für besonders gute Handy-Clips gibt es den Wettbewerb „Ohrenblick mal!“, siehe www.ohrenblick.de