Lehrerfortbildungen bei MyClip

Von: Sascha Hartmann

Fortbildungen bei MyClip vermitteln, wie man mit simplen medialen Methoden unterschiedlichste Themen ansprechend und informativ darstellen kann.

Medien spielen heutzutage in allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Doch vor allem im schulischen Bereich sollten sie vermehrt Einsatz finden. Dafür bedarf es Lehrkräfte, die das gewisse „Know-how“ besitzen, sinnvoll und strukturiert mit Medien zu unterrichten. Aus diesem Grund führt medien+bildung.com seit Februar 2011 im Rahmen von MyClip in verschiedenen Orten Lehrerfortbildungen durch - jeweils in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut. Ziel dabei ist es, den Lehrkräften Wege und Methoden zu vermitteln, Medien im Unterrichtsalltag einzusetzen und dadurch den persönlichen Methodenpool zu erweitern und zugleich die Lernmotivation der Schüler/innen zu steigern.

Die Fortbildung beginnt mit einer Einführung des Projektes „MyClip“ und einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer/innen. Es wird über bisherige Erfahrungen mit Medien gesprochen und Wunschvorstellungen oder Ideen für den Einsatz im Unterrichtsalltag erfragt. Aufgabe des Tages ist die Produktion eines Stop-Motion-Tricks, der mit Musik und Audiokommentaren versehen wird. Am Ende soll je ein fertiger Clip entstehen.

Die Teilnehmer/innen finden sich in kleinen Gruppen zusammen und überlegen sich ein Themengebiet, dass sie gerne in einem Stopptrick darstellen möchten. So wurden zum Beispiel mathematische Grundkenntnisse oder das Vorbereiten des Arbeitsplatzes als Inhalte gewählt.

Nach der Inputphase und Erklärung der Technik - z.B. Stativ, Kamera, Laptop und Mikrofon - kann es losgehen. Schon während der Aufnahmephasen wird ersichtlich, dass ansprechende und spannende Clips entstehen werden.

Nachdem alle Bilder geschossen sind, werden sie auf den Laptop übertragen und in ein Videoschnittprogramm eingefügt und in die richtige Reihenfolge gebracht. Danach geht es in die Mittagspause, in der es zu einem regen Informationsaustausch kommt. Am Nachmittag werden die einzelnen entstandenen Filme mit Audiodateien unterlegt. Entweder wird ein Text über das Thema eingesprochen oder nach spannender Musik oder Geräuschen gesucht.

Nach der Produktionsphase werden die entstandenen Videos gemeinsam angeschaut und besprochen. Die Teilnehmer/innen sind sichtlich begeistert, mit welch simplen medialen Methoden man unterschiedlichste Themenbereiche ansprechend, spannend und informativ darstellen kann. Abschließend diskutiert die Seminargruppe im Plenum über Einsatzmöglichkeiten in der Schule und im Unterricht und der Tag wird gemeinsam reflektiert. Die Resonanz der teilnehmenden Lehrer/inen ist stets positiv und somit steht dem Einsatz und Eingang der neu erlernten Methoden im eigenen Unterricht nichts entgegen.