03.12.2007

22/2007 - Kinder gestalten Trickfilm-Adventskalender im Internet

Von: Hans-Uwe Daumann

Die ersten Türchen sind schon offen ... Wer ins Internet geht und unter der Adresse der-trickfilm-adventskalender.blogspot.com nachschaut, findet für die ersten Dezembertage bereits einige kurzweilige, weihnachtlich stimmende Trickfilme, und bis Weihnachten kommt jeden Tag ein weiterer Film dazu. Die FilmemacherInnen sind Kinder aus Mainz, Ludwigshafen und Stromberg und Studierende der Universität Landau. Konzipiert und realisiert hat den Trickfilm-Adventskalender die Medienpädagogin Maren Risch, die in Mainz für medien+bildung.com tätig ist.

Pressemitteilung

Nr. 22/2007

Kinder aus Stromberg gestalten Trickfilm-Adventskalender im Internet

Ludwigshafen, 3. Dezember 2007

Die ersten Türchen sind schon offen ... Wer ins Internet geht und unter der Adresse http://der-trickfilm-adventskalender.blogspot.com/ nachschaut, findet für die ersten Dezembertage bereits einige kurzweilige, weihnachtlich stimmende Trickfilme, und bis Weihnachten kommt jeden Tag ein weiterer Film dazu. Die FilmemacherInnen sind Kinder aus Mainz, Ludwigshafen und Stromberg und Studierende der Universität Landau. Konzipiert und realisiert hat den Trickfilm-Adventskalender die Medienpädagogin Maren Risch, die in Mainz für medien+bildung.com tätig ist.

 

Eigene Trickfilme zu machen ist ein großer Spaß (nicht nur) für Kinder. Unterschiedliche Materialien wie Knet, Buntpapier, Kleinspielzeug, Naturmaterialien können verwendet werden, um mit der Tricktechnik eigene kleine Geschichten zu erzählen. Etwas Konzentration gehört dazu, damit nichts „verrutscht“. Der Ton wird meist mit Hilfe des Computers hinzugefügt. Die Trickfilmerei ist nicht nur ein Vergnügen, sondern eine medienpädagogische Methode, mit der einige grundlegende filmische Prinzipien erlernt werden können.

Die MedienpädagogInnen von medien+bildung.com gGmbH – Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz – setzen die Tricktechnik nicht nur in vielen der 40 rheinland-pfälzischen Schulen ein, in denen sie tätig sind. In Fortbildungsveranstaltungen für Erzieherinnen und im Rahmen von Lehraufträgen an der Universität Landau geben sie ihre Kenntnisse an pädagogische Fachkräfte weiter. Auch die Erwachsenen sind meist von den Möglichkeiten der spielerischen Filmmethode begeistert.

Die Filme des Adventskalenders stammen daher nicht nur aus der medienpädagogischen Arbeit im Gymnasium Mainz-Gonsenheim, der Hauptschule Mainz-Mombach und der Integrierten Gesamtschule Stromberg, sondern auch aus dem „ReporterKids Club“, einem offenen Angebot im Haus der Medienbildung Ludwigshafen, und dem Seminar „Medienarbeit in der Schule“ mit Lehramtsstudierenden der Universität Landau.

Wie das bei einem Adventskalender so ist – jeden Tag öffnet sich ein Türchen. Es lohnt sich also, im Dezember jeden Tag beim Trickfilm-Adventskalender hereinzuschauen und einen weiteren Film zu genießen.

Foto: Maren Risch mit Kindern der IGS Stromberg bei der Arbeit.