29.02.2016

4/2016 - Projekt ”Virtual Reality goes to school” gewinnt 10.000 Euro in der ”Google Impact Challenge“

Am 25. Februar 2016 wurden in Berlin die Namen von 100 lokalen Projekten verlesen, die in der abschließenden Publikumsabstimmung erfolgreich gewesen waren und daher mit einer Förderung von jeweils 10.000 Euro rechnen können.

Presseinformation 29.2.2016

Projekt ”Virtual Reality goes to school” gewinnt 10.000 Euro in der ”Google Impact Challenge“

Fünf Monate Wettbewerb, über 2.200 Teilnehmer, über 700.000 abgegebene Stimmen ‒ nun stehen die Gewinner der ersten „Google Impact Challenge“ in Deutschland fest. Am 25. Februar 2016 wurden in Berlin die Namen von 100 lokalen Projekten verlesen, die in der abschließenden Publikumsabstimmung erfolgreich gewesen waren und daher mit einer Förderung von jeweils 10.000 Euro rechnen können. Mit dabei: Das Ludwigshafener Projekt „Virtual Reality goes to school“, das medien+bildung.com mit dem gewonnenen Startkapital im laufenden Jahr verwirklichen möchte. Ebenfalls siegreich war die „Stolperstein-App“ des Vereins „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“, an der sich medien+bildung.com mit technischem Sachverstand beteiligt.


Mit „Virtual Reality goes to school“ entwickelt und veröffentlicht medien+bildung.com ein Methoden-Set, um den Top-Techniktrend „Virtual Reality“ sinnlich erlebbar und praktisch erfahrbar zu machen. Interessierte Lehrkräfte und Mitarbeiter in Jugendeinrichtungen werden so in die Lage versetzt, Prinzipien der Virtual Reality vielfältig in der Bildung einzusetzen und damit die Kreativität und Motivation von Jugendlichen zu steigern. „Mit unserer Virtual-Reality-Brille ‚mein-guckkasten‘ waren wir 2015 überregional erfolgreich; jetzt wollen wir noch eins draufsetzen“,  erklärt Steffen Griesinger, der Leiter des Hauses der Medienbildung, das für innovative Medienprojekte mit Kindern und Jugendlichen bekannt ist. Ludwigshafen setzt Stolpersteine e. V. entwickelt eine App, die zu den 200 Stolpersteinen – Gedenksteinen in Ludwigshafener Gehwegen, die an Verfolgte des Dritten Reichs erinnern – multimedial aufbereitete Hintergrundinformationen geben kann.

Google hatte am 22. September 2015 mit seinen Partnern betterplace.org und Ashoka die „Google Impact Challenge“ gestartet. Bei dieser Mischung aus Trainingsprogramm und Wettbewerb konnte jede gemeinnützige Organisation mit innovativen oder digitalen Projekten teilnehmen. Insgesamt waren über 2.200 Bewerbungen eingegangen. Eine Expertenjury, bestehend neben anderen aus Stefanie Graf, Manuel Neuer, Gesche Joost und Ann-Kristin Achleitner und unterstützt von der Schirmherrin des Projektes, Bundesministerin Manuela Schwesig, bestimmte unter anderem die zehn „Leuchtturm-Projekte“. Via Onlinevoting sowie offline am Berliner Hauptbahnhof wählten die Bürger die hundert besten lokalen Projekte sowie den Gesamtgewinner in der „Leuchtturm“-Kategorie. Der dritte Ludwigshafener Finalist, die Initiative lokale Agenda 21, schaffte es mit „LU teilt“ nicht aufs Siegertreppchen, erhält aber eine Förderung von 1.000 Euro.