Lernplätze / Episoden situierten Lernens

Bei dem Einsatz des Handys im Unterricht geht es nicht um neue Technik um der Technik Willen; vielmehr darum, neues Lernen zu ermöglichen: Der vom Lehrer geleitete Unterricht wird durch Lernplätze, sogenannte Episoden situierten Lernens ergänzt. Eine Unterrichtsphase kann unterschiedliche Episoden beinhalten. Bildhaft gesprochen beschreitet der Lehrer gemeinsam mit den Schüler/innen eine „Lernstraße“ auf der immer wieder Plätze entstehen, auf denen situiertes Lernen ermöglicht wird. Diese Öffnung des Unterrichts muss vom Lehrenden gewollt sein, da sie für alle Beteiligten zunächst ungewohnt ist. Im Laufe des Projekts werden diese Plätze aber immer kreativer und effizienter genutzt.
Die Plätze auf der Lernstraße eröffnen den Schüler/innen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Sie bringen ihr Alltagswissen als naive Experten ein; informell Erlerntes bekommt Raum. Nutzer generierte Kontexte schaffen neue Bedeutungszusammenhänge. Das Handy und seine Nutzungsmöglichkeiten bieten Kommunikationsbrücken zwischen Alltag und schulischem Lernen.
Diese Aspekte schaffen dem Lernenden neue Zugangsmöglichkeiten zu den Lerninhalten.

Einige dieser Lernsituationen werden hier beschrieben:

  • Link zur Episode "Foto-Safari - Alltag zwischen Null und 360 Grad" (Mathematik / Elisabeth-Langgässer-Gymnasium Alzey) 
  • Link zur Episode "Winkel und Perspektiven" (Mathematik / Elisabeth-Langgässer-Gymnasium Alzey) 
  • Link zur Episode "Aufklärung" (Deutsch / Thomas-Morus-Gymnasium Daun) 
  • Link zur Episode "Aphorismen" (Deutsch / Thomas-Morus-Gymnasium Daun)
  • Link zur Episode "Anlaute" (Luitpold-Grundschule Ludwigshafen)