Projektziele:

Im Zentrum des pädagogischen Ansatzes des Projekts „MyMobile - Handy im Unterricht“ steht die Frage, welchen Beitrag kann das Handy zur Assimilation folgender Aspekte in schulisches Handeln leisten:

  • Integration informellen Lernens
  • Nutzung der Alltagskompetenz der „naiven Experten“
  • Einbeziehung der Handlungs- und Medienräume der Schüler/innen und Schüler.

Das Projekt will in unterschiedlichen Unterrichtssituationen ausleuchten, welche Möglichkeiten im didaktischen Bereich bei der Verwendung des Handys (unter Berücksichtigung seiner jugendkulturellen Repräsentanz!) liegen. In den Unterrichtsfächern Mathematik, Naturwissenschaften und Deutsch wurden Entwicklungs- und Lernkontexte der Schüler/innen entdeckt und an das Unterrichtsgeschehen angedockt werden. Ziel ist es, „Kommunikationsbrücken“ („conversational threads“ im Sinne von Diana Laurillard[1]) in die Alltagswelten zu bauen und sinnvoll für Lernprozesse zu nutzen.

Eingeteilt in vier Beobachtungsdimensionen sollen die einzelnen, noch zu entwickelnden Unterrichtssettings, jeweils abgeprüft werden, um die Frage zu beantworten, welchem „Kontext“ (Welt der Schule oder Welt der Schüler/innen) die verwendeten Bausteine und Methoden jeweils zuzuordnen sind und wo es gelingt, eine Kommunikationsbrücke zwischen beiden Polen herzustellen.



[1] Diana Laurillard 2002: „Rethinking university teaching: A conversational framework for the effective use of learning technologies”, 2nd ed., London.