Der Guckkasten im Realitätscheck

Mitte November 2014 fand der erste Workshop statt, bei dem wir unser Konzept für selbstgebaute Papp-VR-Brillen mit Jugendlichen testen konnten. Für uns war es die erste Feuerprobe, bei der wir herausfinden konnten, ob unser Konzept funktioniert oder ob wir gegebenenfalls nachbessern müssen.

Für unseren Test-Workshop trafen wir uns im Ludwigshafener Haus der Medienbildung (hdm) mit der Zoom-Redaktion. Die zehn Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren waren sofort Feuer und Flamme. In kurzer Zeit entstanden unter der Anleitung von Christian Laber die ersten Papp-Brillen. Wie erwartet, klappten die ersten Versuche bei den Einen mal besser, bei den Anderen mal schlechter. Doch auch wenn gelegentlich etwas verbessert werden oder ein Schritt wiederholt werden musste, waren die Jugendlichen mit Freude und jeder Menge Lust am Basteln bei der Sache. Am Ende konnten alle stolz auf ihren ganz persönlichen Guckkasten sein, der natürlich sofort mit dem eigenen Smartphone getestet wurde. Selbst Katja Mayer, die Leiterin des hdm, ließ sich von der Euphorie mitreißen und werkelte eifrig drauf los.

 

Fazit des Workshops: Am Bau unseres Guckkastens haben nicht nur Jugendliche eindeutig Spaß. Auch Erwachsene basteln gerne mit und sind ebenso fasziniert von der virtuellen Realität wie die Jugend. Außerdem brachte der Workshop für unser Konzept wertvolle Erkenntnisse und zeigte, wo wir nachbessern müssen. Die Anregungen und Kritik der Jugendlichen nahmen wir dankbar auf und überarbeiteten die Bastelanleitung entsprechend. 

 

Hell auf begeistert: Sowohl die Jugendlichen als auch Katja Mayer sind mit vollem Eifer dabei!

 

                     

Konzentration ist hier gefragt. Aber auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen!

 

Schritt für Schritt: DasPrinzip des Guckkastens haben alle schnell verstanden. Bei Komplikationen hilft Nachfragen!