Wettbewerb um Facebook-Sicherheit

Von: Dirk Herting

Die Medienscouts der Realschule plus bereiten sich auf die Ramstein-Miesenbacher Jugendschutzwoche vom 31.3. bis 3.4.2014 vor.

Die Medienscouts der Realschule plus Ramstein-Miesenbach, die bereits vor einigen Jahren im Rahmen des 10-Punkte-Programm „Medienkompetenz macht Schule“ des Landes Rheinland-Pfalz geschult wurden um Ansprechpartner für Fragen und Probleme rund um Vernetzung zu sein, sind nach wie vor aktiv an ihrer Schule. Die Aufgaben der Medienscouts bestehen zum einen darin über Risiken der Nutzung von sozialen Netzwerken, Chat-Programmen und Apps aufzuklären und zum anderen Hilfestellung an jüngere Schüler ihrer Schule zu geben, die sich noch nicht so gut auskennen, wenn es um Datenschutz, Cybermobbing oder Webpräsenz geht.

An der bevorstehenden Jugendschutzwoche des Jugendbüros Ramstein, bei der über Möglichkeiten, Risiken und Sackgassen des Jugendalters aufgeklärt wird, werden sich auch die Medienscouts beteiligen. Daher erarbeiteten die Medienpädagogin Christine Zinn, der Praktikant Dirk Herting (beide bei medien+bildung.com) und Torsten Asti (Lehrer der RS+Ramstein-Miesenbach)  mit den Schülern Ziele für diese Tage. Ein Programm wurde schnell gefunden: der fbi-Profiler-Check, der bereits letztes Jahr erfolgreich vom Kaiserslauterer Team von medien+bildung.com vor Ort getestet wurde.

Beim fbi-Check werden die Facebook-Profile der Schüler nach der Verfügbarkeit ihrer Daten geprüft beispielsweise ob Fotos, Beiträge und andere persönliche Informationen von Fremden gefunden werden können.

Der zweite Teil des Programms wird ein Wettbewerb um Facebook-Sicherheitseinstellungen sein, bei dem Schüler gegeneinander Fragen beantworten müssen – wer zuerst den Buzzer drückt gewinnt die Runde.

Diskutiert wurden mit den Medienscouts Fragen wie: „Welche Netzwerke nutzt ihr bzw. nutzen eure Klassenkameraden?“„Gibt es Konkurrenten neben Facebook?“„Ist Whatsapp nun uninteressant, nachdem es von Mark Zuckerberg aufgekauft wurde?“ Während die letzten beiden Fragen mit „nein“ beantwortet werden könnten, bleiben Facebook und das SMS-ersetzende Whatsapp vorerst die Spitzenreiter, wenn es um Kommunikation geht.

Zuletzt arbeiteten die Medienscouts an ihrer Präsentation. Sie erstellten Plakate und Bilder, mit denen sie in der Schule für mehr Aufmerksamkeit sorgen wollen, um auch neue Schüler auf die Medienscouts hinzuweisen.